Dienstag, 23. Juni 2015

Von Menschen, die sich nicht entschuldigen können….


ich hatte ja gerade schon einen Artikel geschrieben, mit einer Entschuldigung an mich selbst.

Sicher, es ist leicht, sich selbst Fehler einzugestehen, so lange man sie nicht vor anderen zugeben muss. Denn dann wird es heikel und zugeben alleine reicht auch manchmal nicht mehr.

Wenn man etwas falsch gemacht hat – ob unbewusst oder auch bewusst – ist eine ehrliche und ernst gemeinte Entschuldigung einfach angebracht.

„Ich möchte mich bei dir entschuldigen“ oder „Es tut mir leid“, kommen machen Menschen aber leider nur sehr schwer über die Lippen.

Und einigen Menschen NIE.

Kennt  ihr auch diese Art von Menschen, für die es diese wichtigen Worte anscheinend nicht gibt, obwohl jeder Mensch Fehler macht und oder Taten begeht, die er nicht wollte oder wollte aber nun bereut

Entschuldigung existieren für Sie nicht – Warum nicht?

Ich glaube, weil diese Menschen entweder

a)… wirklich zu schwach sind und glauben, bei dem Zugeben ihrer Fehler noch schwächer zu werden und das Gesicht zu verlieren.

b)… wirklich eine Störung haben und keine Empathie empfinden können und somit nicht in der Lage sind, die Gefühle anderer zu deuten und zu werten.

c)... wirklich davon überzeugt sind, dass sie die größten und besten sind und es gar nicht nötig haben sich zu entschuldigen. Und denen einfach ganz bewusst nichts leid tun will – so wie meinem Ex.

Die Menschen unter den Punkten a) und b) tun mir leid, da sie Angst haben oder es nicht besser wissen. Hier kann man unterstützen und seine Gefühle und Bedürfnisse offen ansprechen. Alleine damit es einem selbst besser geht.

Aber Punkt c sind Menschen, die kein Stück Mitleid für ihren Egoismus und ihre Gefühlslosigkeit verdienen, weil ihnen auch nichts leid tut. Ja, ich bin mir ganz sicher, dass ihnen NICHTS und NIEMAND  leid tut. Diese Menschen sind einfach armselig.

Begegnet euch dieser Typ: Lauft!

Hofft nicht auf Besserung – sie wird nie eintreten, nein, diese Menschen werden eher noch nachtreten und euch dazu bringen, dass euch auch nichts mehr leid tut.

Aber wisst ihr was daran das Traurige ist? Dann sind wir alle auch nicht mehr besser als sie!

Am Hofe des Königs von England….


… da hätte ich auch gerne gelebt .- nicht heute, obwohl ich die Queen auch ganz knuffelig finde.... Aber lieber damals im 15. Jahrhundert. Oder habe ich das vielleicht?

Ich bin mir da nicht so sicher, was das mit dem vorherigen oder nächsten Leben auf sich hat, aber die Herkunft mancher "Leidenschaften", die ich habe, kann ich mir kaum erklären.

Oder hättet ihr von mir gedacht, dass ich der englischen Königsfamilie der Tudors zugetan bin? Ja sehr, sehr zugetan! Ich glaube, das ist ein schöner Ausdruck dafür. Schön altertümlich!

Obwohl meine Leidenschaft besonders für König Henry VIII (geb. am 28. Juni 1491, gestorben 28. Januar 1547, Deutsch Heinrich VIII) noch nicht so alt ist.

Ich bin durch Zufall an einem Weihnachtsfest (und von dem unbedingten Wunsch getrieben, meine Mutter vom Einschalten der Helene-Fischer-Show abzuhalten), auf den Film „Die Schwester der Königin“ gestoßen, der die Geschichte der Boleyn-Schwestern und ihre Verhältnisse bzw. ihr Leben mit besagtem König Henry VIII erzählt.

Erst war ich nur angetan, von dem wundervollen Eric Bana , der die Rolle des jungen Henrys sehr gut verkörpert. Auch von Scarlett Johansson, die die Rolle der lieben Boleyn-Schwester Mary darstellt und von Natalie Portman, die das „Biest“ Anne Boleyn spielt, doch mein Interesse wuchs und so erforschte ich Henrys Geschichte.

Kurz zur Auffrischung des Schulstoffs für euch alle: Henry VIII war der mit den sechs Frauen. Ja, da kommt Eifersucht auf und wahrscheinlich auch ein bisschen Neid, wie „einfach“ er sie wieder los wurde:

Von der ersten geschieden, die zweite geköpft, die dritte ist so gestorben, von der vierten wurde er wieder geschieden, die fünfte verlor wieder mal den Kopf und die sechste hat es geschafft, ihn zu überleben.

Er war sportlich, musikalisch, gebildet sehr mächtig, baute Englands Marine zur großen Seemacht aus und schuf die anglikanische Kirche.

Er lebte jedoch auch sehr ausschweifend, hatte viele Mätressen, aß und trank zu viel und starb schließlich dick und krank an einer Beinentzündung. Er litt wahrscheinlich an  Gicht, Wassersucht, Syphilis oder Diabetes – das muss man sich alles erst einmal „erarbeiten“.

Seine Frauen und Geliebten schenkten ihm viele Kinder, doch zunächst keine einen männlichen Thronfolger, da viele Kinder bereits vor der Geburt oder kurze Zeit danach starben und die außerehelich gezeugten Kinder, konnte man natürlich nicht dafür einsetzen.

Erst die dritte Frau Jane Seymour schenkte ihm seinen Sohn Eduard V., der nach Henrys Tod, den englischen Thron mit neun Jahren bestieg, jedoch schon mit fünfzehn verstarb. Seine Stiefschwester Mary aus erster Ehe regierte daraufhin fünf Jahre (1553-1558) England bevor sie ebenfalls verstarb.

Doch Henrys zweite Frau Anne Boleyn hatte Henry eine wahre und große Königin hinterlassen – Königin Elizabeth I (1533–1603), Herrscherin für 45 Jahre über England und viele Reiche der Welt, mit legendären Seeschlachten und dem berühmten Konflikt und Kampf um die englische Krone mit Maria Stuart, Königin von Schottland.

Ach, es würde leider ausarten, noch mehr zu schreiben, aber ist es nicht spannend??? Ein wahres Märchen

Ihr seht, es hat mich gepackt. So viel habe ich schon gelesen und so viele Filme über Henrys und Elizabeths Leben befinden sich nun in meiner DVD-Sammlung. Und jetzt läuft gerade auf ntv eine Reportage über Henrys Leben J.


Das Leben am Hofe muss unwahrscheinlich unterhaltsam und spannend gewesen sein, und auch wenn ich die Damen und Herren damals nicht um die hygienischen Umstände und Essgewohnheiten beneide, so fasziniert es mich doch ungemein.


Hätte ich mit Henry nicht auch einen schönen Teil des Lebens verbringen können?
Wenn ja, was wäre ich gewesen? Eine Hofmagd oder Dienerin? Seine Mätresse? Seine Königin? Wenn ja, dann sicher eine der Geköpften… - wegen Ehebruchs hingerichtet ;-)


Samstag, 20. Juni 2015

Eine offene und ehrliche Entschuldigung an jemanden, den ich zum (Über-) Leben brauche


Es ist nicht immer leicht, die richtigen Worte zu finden, wenn man sich entschuldigen muss. Und wenn man es noch auf diesem Wege öffentlich macht, dann realisieren auch andere noch, was man eigentlich für einen Bockmist gebaut hat. 

Aber trotzdem und genau deswegen, damit ich selbst aus meinen Fehlern lerne, werde ich es heute einfach tun:

Mein Lieber,

als es dir neulich schlecht ging, habe ich mich mal wieder gefragt, woran das liegt und ob ich eigentlich gut zu dir bin? Ob ich mit unserem Zusammenleben zufrieden bin? Ob ich immer fair zu dir bin? Ob ich manchmal zu ungeduldig bin? Ob ich nicht manchmal auch ein bisschen zu viel von dir verlange? 

Und wenn ich mein Handeln betrachte, dann schäme ich mich und möchte dir sagen, dass mir folgendes leid tut:

Ich nörgele ständig an dir herum, ich bin nie mit dir zufrieden. Ich möchte es immer noch anders, noch besser, noch schneller, noch effektiver haben. Ich hetze dich herum, ich gönne uns zu wenig Zeit für uns, kaum Zeit zum Entspannen, da immer alles andere wichtiger erscheint.

Ständig weiß ich alles besser, treffe Entscheidungen, ob wohl ich weiß, dass du sie nicht gutheißen wirst.

Nach einem anstrengenden Tag, relaxe ich nicht einfach mit dir vor dem Fernseher, höre dir nicht zu. Nein, da ist das Smartphone, das Tablet und der PC und da ich ja multitaskingfähig bin, wird alles genommen, an alles gedacht: nur an dich nicht.

Ich habe blöde Angewohnheiten, die du strikt ablehnst, aber ich mach es trotzdem: Ich rauche zu viel, ich trinke auch mal zu viel, ich höre zu laute Musik, die dir in den Ohren dröhnt. Ich bleibe oft viel zu lange wach.

Ich überhöre dein Gähnen und deinen Wunsch ins Bett zu gehen und daher beginnt unser Tag mit Murren und Knurren, dabei sollte ich dankbar sein, für jeden Tag, den ich mit dir beginnen darf.

Ich kann verstehen, dass du morgens sauer reagierst, dass du protestierst, dass du mir zeigst, wie weh ich dir tue. Und ich ärgere mich über mich selbst und wieder muss ein Energydrink den Morgen für uns retten.

Und ich spüre, dass es dich stresst. Ich sehe, dass du älter wirst und es nicht leichter wird. Und ich frage mich, warum ich all das tue ich das, wenn ich weiß, dass es falsch ist?

Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach. Oder etwa eher umgekehrt?!

Alles soll immer funktionieren, dabei ist es ein Wunder, ….dabei bist DU ein Wunder ….und der einzige mit und in dem ich leben kann….


Verzeih mein lieber Körper, dass ich dich nicht immer so behandele, wie du es verdienst…



Dienstag, 9. Juni 2015

Fiese Angewohnheiten


Ich bin neulich bei facebook auf einen Artikel gestoßen, der mich doch sehr „beschäftigt“ hat bzw. der mich dazu veranlasst hat, mich mit meinen Eigenarten oder Unarten zu befassen.

Um was mag es dabei gehen? Ausnahmsweise mal ums Essen und ganz genau darum,
WIE man etwas isst.

Schon als Kind haben wie uns bestimmt Dinge angewöhnt und das Schlimme ist, dass ich diese mein Leben lang mit mir mitgeschleppt habe und gar nicht mehr sein lassen will oder kann, denn es ist zu einer Sucht geworden. Denn wenn man die Leckereien anders ist, dann sind sie plötzlich gar nicht mehr so lecker.

Ich bin mir sicher, ihr versteht mich, sobald ich euch Beispiele genannt habe.

Also „here we go“: Die Beichte meiner fiesen Angewohnheiten:

  • Egal welches Magnum Eis es ist: Zuerst wird die Schokolade abgeknabbert und dann das Eis separat gegessen. Das MUSS so!!
  • Bei der Prinzenrolle wird erst ein Keksteil entfernt, dann die Schokolade abgeschleckt und dann der zweite Keks gegessen.
     
  • Bei einem Brötchen muss ein Teil des weichen Inneren entfernt werden und separat (am liebsten mit Nutella) gegessen werden. Beim Brötchen wird auch IMMER die untere Seite zuerst verzehrt und danach die obere.
     
  • Apropos Nutella: Wenn man dieses auf einem schönen Mischbrot ist, muss man dieses zusammen klappen und alles was rausquillt vorsichtig an den Rändern entlang ablecken.
     
  • Rafaellos und Roches kann man auch prima in zwei Hälfte teilen und das innere zuerst essen.
  • Toffifees lassen sich von der Zartbitterschokolade, über die Karamellhülle, über das Nougatzeug bis hin zur Nuss wunderbar sezieren.
     
  • Bei Schaumküssen isst man die ekelige Waffel zuerst und genießt den Rest.
     
  • Lakritzschnecken müssen vor dem Verzehr erst aufgerollt und dann in zwei Hälften zerteilt werden, bevor man sie einsaugt.
     
  • Marzipankugeln muss man zuerst in Würfelform pressen und dann essen.
     
  • Von einem Bounty wird natürlich auch erst der Kokoskern nackig gemacht und anschließend gegessen.
     
  • Egal wir weich und klebrig die Milchschnitte schon ist. Zuerst wird der trockene Teig außen herum abgeknabbert, dann versucht man die glitschige Masse fest zu halten und in einem zu verschlingen. Alternativ dazu wir eine Seite abgeknabbert und die Milchschnitte dann vor dem Verzehr zusammen geklappt.
     
  • Bei „Edlen Tropfen in Nuss“ muss man vorsichtig versuchen zunächst die Schoko-Nuss-Hülle zu entfernen und den inneren Zuckermantel mit Füllung nicht zu zerstören. Das erfordert schon ein bisschen Zungenspitzengefühl J
  • Ja, und wenn ich mal Buchstabennudeln in einer Suppe habe, dann suche ich auch immer noch
    nach meinem Namen und lege ihn auf den Rand  – sch… egal, ob die Suppe bis dahin kalt ist.
  • Aber zum Schluss noch etwas, was viel machen, aber ich nicht: Ich sortiere keine Gummibären nach Farbe vor dem Verzehr – es sei denn ich habe einen Mitesser, dem ich heimlich die weißen unterschieben kann. Die finde ich nämlich ganz, ganz ekelig…

Tja, so ist das eben: Aber keine Angst sollten wir mal zusammen losgehen, denn in der Öffentlichkeit benehme ich mich … meistens J

Aber und nun bin ich gespannt und ihr seid dran: WO HABT IHR EUCH DEN ERKANNT??? Bestimmt habt ihr auch solche Angewohnheiten?! Was habe ich vergessen??
 
Von mir erst einmal genug und WAS immer und WIE immer ihr auch essen mögt: Ich wünsche euch GUTEN APPETIT!!!





Montag, 1. Juni 2015


Happy birthday Louis!


#immerwaszulachen #besterKumpel #grosseLiebe #fuerimmerzusammen