HAPPY BUMBLEBEES
Gibt es eigentlich auch sowas wie Lieblingsinsekten? Klar oder, denn es gibt ja bei allen Dingen und Lebewesen, Eigenschaften, die man mag oder eben auch nicht.
Ich mag jedenfalls Hummeln. Warum?
Die sehen schon lustig aus. Sie sind plüschig und gemütlich und sie gehen einem auch nicht auf den Geist, wie Bienen oder Wespen es manchmal tun. Sie sind die brummenden kleinen Bestäuber mit den dicken Hintern, die gerne mal ein paar Pollen an ihren Beinchen sammeln, wie man auf den Bildern sieht. Goldig, gell?
#bumblebees # pummelhummeln
Bilder: Copyright Birte Nagel
Birtes Wunderwelten
Willkommen in meinen Wunderwelten ;-) Hier schreibe ich, was ich erlebe, was mich bewegt oder was mich einfach nur zum Lachen gebracht hat. Viel Spaß und Freude allen Lesern!
Mittwoch, 17. August 2016
Samstag, 16. Januar 2016
DIE BOTSCHAFT IST ANGEKOMMEN
Ich war gestern mit einer Freundin shoppen und wir sind natürlich auch in einem Schuhgeschäft gelandet. Ich habe erst behauptet, dass ich keine Schuhe bräuchte. Dann viel mir aber ein, dass ich mich am Morgen bei der Hunderunde auf dem festgefrorenen Schnee fast hingeschmissen hätte und neuer bereits im Anmarsch ist.
Daher habe ich mich noch mal für gemütliche, warme, wasserfeste Boots mit ordentlicher Sohle (so würde es meine Mutter sagen...) entschieden.
Als ich dann nachher drüber nachdachte und mir meine Glückskeksbotschaft wieder in den Sinn kam, hatte ich den Gedanken, dass bei der Nachricht vielleicht gar nicht der wirtschaftliche Aspekt und die Begründung für einen Schuhkauf im Vordergrund stand, sondern dass ich mit warmen Füßen, rutschfest, sicher und gesund durch den Winter komme...
Wollte mir mein Glückskeksi das damit sagen???
Eigentlich glaube ich nicht an solchen Humbug. Aber eigentlich sollte man auch nicht eigentlich sagen und trotzdem tun es alle ;-)
SERVICEWÜSTE WAREN Teil 11356 UND WIRTSCHAFTSFÖRDERNDE GLÜCKSKEKSE
Ich war heute beim Chinesen zum Mittagessen, da in Waren derzeit auch kaum Alternativen zur Verfügung stehen. Die meisten bieten derzeit mittags keine warmen Küche an oder haben ganz geschlossen.
Wenn man Betriebsferien macht, dann ist auch ganz klar diese ruhige Zeit die beste, aber vielleicht sollte man sich auch mal fragen, warum diese Zeit so extrem ruhig ist!?
Natürlich zum Einen, weil im Winter nach den Feiertagen nicht unbedingt die Seenplatte die Top Destination ist, zum Anderen aber auch, weil ein Besucher hier auch nichts machen und erleben kann!
Na gut, er könnte einen Bäckermarathon machen und sich durch alle Läden futtern, damit hätte man eine Weile zu tun, denn davon haben wir ja mehr als genug.... Aber ansonsten nichts!
Urlauber die Waren im Sommer kennen und sich im Winter mal her verirren sollten, finden den Weg nicht unbedingt ein zweites Mal - es sei den für einen schönen Winterschlaf.
Schön, dass aber noch die kleinen tüchtigen Asiaten gibt, die trotzdem geöffnet haben und gutes Essen anbieten und auf die man sich verlassen kann.
Und ich fand da auch noch diese sehr interessante Botschaft, die bestimmt jede Frau gerne hören und glauben möchte und ebenfalls zeigt, dass die Asiaten gut für unsere Wirtschaft sind, denn in meinem Glückskeks stand: Du sollst dir nächste Woche neue Schuhe kaufen... :-)
Hoffentlich vergesse ich das bis dahin nicht ;-)
Ich war heute beim Chinesen zum Mittagessen, da in Waren derzeit auch kaum Alternativen zur Verfügung stehen. Die meisten bieten derzeit mittags keine warmen Küche an oder haben ganz geschlossen.
Wenn man Betriebsferien macht, dann ist auch ganz klar diese ruhige Zeit die beste, aber vielleicht sollte man sich auch mal fragen, warum diese Zeit so extrem ruhig ist!?
Natürlich zum Einen, weil im Winter nach den Feiertagen nicht unbedingt die Seenplatte die Top Destination ist, zum Anderen aber auch, weil ein Besucher hier auch nichts machen und erleben kann!
Na gut, er könnte einen Bäckermarathon machen und sich durch alle Läden futtern, damit hätte man eine Weile zu tun, denn davon haben wir ja mehr als genug.... Aber ansonsten nichts!
Urlauber die Waren im Sommer kennen und sich im Winter mal her verirren sollten, finden den Weg nicht unbedingt ein zweites Mal - es sei den für einen schönen Winterschlaf.
Schön, dass aber noch die kleinen tüchtigen Asiaten gibt, die trotzdem geöffnet haben und gutes Essen anbieten und auf die man sich verlassen kann.
Und ich fand da auch noch diese sehr interessante Botschaft, die bestimmt jede Frau gerne hören und glauben möchte und ebenfalls zeigt, dass die Asiaten gut für unsere Wirtschaft sind, denn in meinem Glückskeks stand: Du sollst dir nächste Woche neue Schuhe kaufen... :-)
Hoffentlich vergesse ich das bis dahin nicht ;-)
Mittwoch, 16. Dezember 2015
ICH BIN EINE MINDERHEIT
Ja, ich habe diese Woche lernen müssen, dass ich zu einer
Minderheit gehöre.
Das wurde mir mitgeteilt, da ich es gewagt hatte, die Heilige
Helene und ihre jaulige Weihnachts-CD zu kritisieren. Und zusätzlich habe ich
noch meine Nichtfreude am Weihnachtsfest bzw. der Vorweihnachtszeit kundgetan,
denn diese übertrieben praktizierte Fröhlichkeit, mit der man auch den größten
Einkaufs- und Geschenke-Ausdenk-Stress begeht, gehen mir einfach nur auf die
Nerven.
Ja, und da braucht es nur ein Zeile von Hexen-Helene, die nicht
bezaubert, sondern das Fass zum Überlaufen bringt.
Da ich mich zwischendurch aber auch mal selber gerne
reflektiere und mich gefragt habe, ob ich wirklich zu einer Minderheit gehören
möchte, die weder die deutsche Schlagerqueen noch das Fest um die Geburt des
Herren idealisiert, bin ich noch zu einer ganz anderen Erkenntnis gelangt:
Ich habe nämlich festgestellt, ich gehöre nicht zu einer
Minderheit, nein ich BIN eine Minderheit.
Ich bin ich. Und nur ich - meine ganz eigene kleine Minderheit mit meiner ganz eigenen
Meinung.
Mit meinen Empfindungen, meinen Gefühlen, mit allem was mich ausmacht.
Mit meinen Empfindungen, meinen Gefühlen, mit allem was mich ausmacht.
Ich habe meine eigene Meinung und wisst ihr, was mich noch
zu einer weiteren Minderheit und fast ausgestorbenen Rasse macht: Ich vertrete
diese auch und bin nicht wie das Fähnlein im Wind und passe mich nicht der
Gesellschaft an wie ein willenloses Chamäleon.
Ich gönne mir den Luxus, ich zu sein.
Ich darf anders sein und anders denken, das kann mir nämlich keiner nehmen. Und wenn man sich einmal so bedenkt und akzeptiert hat, fühlt sich das verdammt gut an.
Ich darf anders sein und anders denken, das kann mir nämlich keiner nehmen. Und wenn man sich einmal so bedenkt und akzeptiert hat, fühlt sich das verdammt gut an.
Nur einen Haken oder ein paar Dinge gibt es doch doch beim Umgang mit den "Mehrheiten" zu beachten, wenn wir nicht vorhaben als Einsiedler zu
leben und die Zivilisation hinter uns zu lassen (darüber nachgedacht habe ich
schon, als mir mal wieder ein Einkaufswagen in den Hacken steckte):
Folgende Regeln wären ganz angebracht:
Folgende Regeln wären ganz angebracht:
Habe deine Meinung, aber…
… urteile nicht schlecht über andere Menschen und Meinungen,
denn du steckst nicht in Ihrer Haut.
… bewerte andere Menschen nicht, denn du kannst deine
Empfindung, deine Gefühl nicht steuern. Sie sind gehören zu dir und machen dich
nicht besser und schlechter als andere.
… verletze niemanden bewusst mit deiner Meinung, versuche deine Meinung angemessen zu kommunizieren.
… erkläre deinen Standpunkt, denn wie soll man dich sonst überhaupt
verstehen?
… höre dir andere Meinungen an, nur so kannst du andere
verstehen und nur deine Meinung festigen oder auch mal revidieren, was nichts
mit ständiger Anpassung zu tun haben darf, aber auch mal eine Erkenntnis sein kann, wenn man wirklich falsch lag oder noch keine andere Sichtweise in Betracht gezogen hat.
Ich werde die Fischerin und ihr Getue nimmer mögen. Ich mag aber ebenso wenig ABBA und Death Metal.
Ich mag das Weihnachtsfest bei der Familie, aber nicht die
Weihnachtslieder, die ich hören und die Schlachten, die ich mit Fremden in
Geschäften schlagen muss.
Ich mag Hunde und kann Katzen nicht leiden. Ich esse lieber
Tofu als Fleisch.
Ich gucke lieber „Stromberg“ als „Sex in the City“. Ich höre
lieber Hörbücher statt zu lesen und da lieber Thriller als Liebesromane.
Ich mag die Kälte eher als die Wärme und den Abend eher als
den Morgen. Den Mond und die Sterne lieber als sie Sonne.
Und für einen Cola-Bacardi lasse ich auch mal ein Glas Champagner stehen.
Und für einen Cola-Bacardi lasse ich auch mal ein Glas Champagner stehen.
Ich bin kein Mainstream, ich bin anders und ich mag die
Menschen, die mich und sich selber akzeptieren können, denn die fühlen sich auch nicht immer gleich angegriffen.
PS. Danke K. für diese Erkenntnis – und das ist ernst und nicht böse gemeint J!
Mal anders, mit Spitzen, Ecken und Kanten :)
Freitag, 11. Dezember 2015
VON DEM FLUCH IMMER ERREICHBAR SEIN ZU MÜSSEN
Ich bin dann mal weg – wie gerne würde ich das viel öfters
sagen, doch wie oft kommt das eigentlich vor, dass man sich mal „rarmachen“
kann? Rarmachen darf? Ok, ich bin selbstständig und auch immer gerne für meine
Kunden da – wenn es nicht gerade morgens vor halb acht ist.
Aber was ist mit der kurzen und kostbaren privaten Zeit? Und wie oft, wird selbstständig damit verwechselt, dass man sich ja für alles und jeden auch Zeit nehmen kann, wenn man das bloß will?
Wenn man ehrlich ist, darf man doch fast gar keine Nachricht
nicht mehr lesen und kein Telefonat nicht mehr annehmen. Überall musst du
präsent sein. Du bist durchsichtig und online. Du sieht, wann wer was bei
facebook postet, du siehst die verdammten blauen Häkchen bei WhatsApp und jeder
erwartet, dass du dein Telefon überall mit hinnimmst bzw. deinen Toilettengang
nach Möglichkeit sofort abbrichst, wenn deine Smartphone wieder bimmelt.
Ach nein, es bimmelt ja nicht mehr – es singt in den
schönsten Tönen deiner Lieblingsmusik, die du dann aber auch schon bald
verfluchst, weil du das ständige blöde Gesinge nicht mehr ertragen kannst.
Ich sehne mich manchmal zurück zu den Zeiten, als ich noch
die Tasten des Festnetztelefon drücken durftest, dass auf dem Flur durch die
Schnur festgekettet war. Da war ein Anruf noch ein Erlebnis war und es war
spannend, wer da anrief.
Und wenn dann der momentan aktuelle Schwarm tatsächlich dran
war, dann musste man erst einmal nach Luft ringen und wenn es doch wieder „nur“
die Oma war, um zu erzählen, dann hat man sich trotzdem gefreut, da Anrufe
generell selten und kostbar waren.
Es gab auch noch ein Besetztzeichen und keine bescheuerte
Anrufklopffunktion, die einem bei einem wirklich wichtigen Telefonat den
allerletzten Nerv rauben kann. Besonders wenn der zweite Anrufer es dann drei
Mal innerhalb von fünf Minuten versucht.
All diesen Menschen verrate ich nun mal etwas: Man kann eure Nummer sehen, denn diese
Menschen die das tun, die zeigen ihre Nummer immer! Und wenn man telefoniert
und aufgelegt hat, dann kann zurückrufen, wenn man nicht gerade bei einem
anderen Kunden ist. Oder vielleicht auch erst später, wenn die Wut ein wenig
verraucht ist und man am Telefon auch wieder lächeln kann.
Und wenn ich nicht zurück rufe, was sich dann auch nur auf
den privaten Bereich beschränkt, dann möchte ich es vielleicht einfach auch
nicht! Geschäftlich bin ich käuflich, das gebe ich offen zu – zahl mich und du
bekommst mich. So einfach kann das manchmal sein.
Aber alles was mein Privatvergnügen angeht?
Seid mir nicht böse Leute, aber manchmal habe ich einfach
weder Zeit oder gerade die Muße zurück zu rufen, da ich den ganzen Tag schon
unterwegs war, den ganzen Tag schon geredet habe, den Kopf einfach voll habe
oder gerade versuche mich auf etwas zu konzentrieren.
Oder einfach nur,
weil ich einfach mal unerreichbar und für mich sein will. Mein Zeit und
meine Auszeit, das will ich und das brauche ich auch.
Das heißt jetzt nicht, dass jeder der mich gerade nicht
erreicht, jetzt was Schlimmes von mir denken soll.
Aber wenn jeder mal ein bisschen selber nachdenken und ein
bisschen an den anderen denken würde, bevor er gleich zum Smartphone greift und
ihn mit Nachrichten bombardiert oder mit Fragen warum man nicht „erreichbar“ ist,
dann hätten wir wahrscheinlich viel mehr Zeit und Lust, uns wieder zu begegnen
und Zeit die schönen Dinge viel mehr zu genießen.
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